MoZuluArt

mit den Wiener Symphonikern

Zulu Music meets Mozart

Wenn man einigen seiner zahlreichen Biografen glauben darf, dann war Wolfgang Amadeus Mozart das, was der Österreicher einen „wilden Hund“ nennt. Und auch musikalisch scheint er sehr offen für anderes gewesen zu sein. Wenn dem so war, dann dürfte ihm das, was „MoZuluArt“ macht sicherlich sehr gefallen haben. Die Gruppe verbindet nämlich Mozarts Kompositionen mit traditionellen Zulu-Klängen.
Mozarts Musik sei „Welterfahrung, losgelöst von jeder irdischen Gestalt. Sie ist Musik und nur Musik. Ihre Macht liegt eben darin.“ Dies schreibt die Mozart-Biografin Eva Gesine Baur. Der österreichische Pianist Roland Guggenbichler sagt: „Musik hat es stets und allerorten geschafft, Menschen aller Rassen und Völker mit all ihren verschiedenen kulturellen Hintergründen und Traditionen einander näherzubringen – und das ist auch heute noch so. Mit Hilfe der Musik lernen wir andere Kulturen überhaupt erst kennen, verstehen und lieben.“
Aus dieser Überzeugung heraus gründete Guggenbichler zusammen mit Vusa Mkhaya Ndlovu, Blessings Nqo Nkomo und Ramadu (alle: Zimbabwe) die Gruppe MoZuluArt. Ihre Konzeption ist die „Verschmelzung tradioneller Zulu-Klänge mit klassischen, vor allem Mozart-Kompositionen.“
Auch die Wiener Symphoniker fanden das Konzept interessant und luden MoZuluArt zur Eröffnung der Wiener Festwochen vor einem Millionpublikum auf die Bühne ein. Das löste regelrechte Begeisterungsstürme aus. In Murrhardt unterstützen die Wiener Symphoniker MoZuluArt mit Streichquartett und Flügel.
„Wir versuchen diese zwei Musikstile so miteinander zu verbinden, dass die Originalmelodien und -rhythmen möglichst erhalten und damit authentisch bleiben“, sagt Guggenbichler zum Sound seiner vom Personal her gleich zwei Kontinente umspannenden Band.
Wäre Mozart heute noch am Leben, dann wäre er sicher stolz auf die Begegnung zweier Kulturen unter dem Banner seiner Musik – und wohl auch darauf, dass ein überraschtes Publikum im Takt zu seinen berühmten Kompositionen mit den Köpfen nickt und die Füße bewegt, fast wie in der Ethno-Disco.

Donnerstag, 20. Juli 2017
Zeltöffnung: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Vorverkauf: 19 Euro
Abendkasse: 22 Euro

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