Bukahara

Balkan-Folk-Orient-Mix

Weltläufig, entspannt, aber dennoch raffiniert zu sein, das schafft nicht jeder. Bukahara kriegt das hin - mit ihrem Swing, Folk, Reggae und Arabic–Balkan-Mix sind die vier Musiker aus drei Kontinenten im Murrhardt zu erleben. Den Sommerpalast-Verantwortlichen scheint wieder einmal gelungen zu sein, was sie schon öfters hinbekommen haben: Eine Band kurz vor dem ganz großen Durchbruch nach Murrhardt zu holen.
Bukahara vereint die Freude am Mischen von Stilen mit den instrumentalen Fähigkeiten akademischer Musiker. So entsteht eine weltläufige, entspannte, aber dennoch raffiniert gespielte Popmusik, die in Deutschland selten geworden ist. Mit dem Einsatz von Geige, Kontrabass, akustischer Gitarre, unterschiedlichster Perkussion und Posaune sorgt die Band für eine ganz eigene Note in Folk, Weltmusik und Pop. Da erklingen zwischen Gypsy-Jazz, Balkan- Sound und Swing auch mal Songs, wie sie die britische Folkrock-Band Mumford & Sons in ihren frühen Zeiten geschrieben haben könnte.
Soufian Zoghlami (Gesang, Gitarre, Schlagzeug), Ahmed Eid (Bass, Percussion), Daniel Avi Schneider (Geige, Mandoline) und Max von Einem (Posaune, Sousaphon, Schlagzeug) erfinden ihren eigenen Sound - befreit von Klischees und Konventionen. Das Konzept ist das gezielte Durchbrechen von musikalischen Grenzen, um den unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und Identitäten innerhalb der Band Ausdruck zu verleihen.
Dass Swing, Folk, Reggae und Arabic–Balkan keine Widersprüche sein müssen, beweisen die Multi-Instrumentalisten mit viel akustischer Gewandtheit und großer Leidenschaft. Ihnen gelingt dabei ein Spagat zwischen ansteckender Leichtigkeit und
enthusiastischer Hingabe. Wer einmal den Bukahara-Live-Kosmos betreten hat, sollte mit dem Gedanken sympathisieren, dass das einzig Zuverlässige das Unerwartete ist ... und was kann man mehr von einem Konzert erwarten?
Nur der Bandname bleibt ein Rätsel. Angeblich stammt er von einem betrunkenen bulgarischen Akkordeonspieler in Slovenien. Das haben Bukahara zumindest mal in einem Radio-Interview erzählt - und dann muss es ja stimmen.

Freitag, 21. Juli 2017
Zeltöffnung: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Vorverkauf: 19 Euro
Abendkasse: 22 Euro

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